Solarzaun FAQ

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Oft gestellte Fragen

Die Investition in eine PV-Anlage macht man nicht alle Tage. Zudem unterscheidet sich unser Next2Sun Solarzaun-Konzept wesentlich von den bisher bekannten und üblichen Umsetzungen mit horizontal bzw. schräg angeordneten PV-Modulen.

Ein Grund mehr, Ihnen hier einige der uns häufig gestellten Fragen zusammenzustellen.
In den FAQ finden Sie Informationen zum Solarzaun Konzept, den Vorteilen bzw. zu allgemeinen Themen, die die verwendete Technik, die Errichtung bzw. Installation usw. betreffen.
Sollten Sie Ihre gewünschte Frage hier nicht vorfinden können, dann zögern Sie nicht, einen unserer Solarzaun-Partner zu kontaktieren. Genauso können Sie uns gerne auch direkt kontaktieren. Im unteren Bereich dieser Seite finden Sie die Links zu den Partnern wie auch unser Kontaktformular.

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Das Next2Sun Solarzaun Konzept

Der bifaciale Solarzaun stellt eine besondere Art der Doppelnutzung von Photovoltaik-Anlagen dar: Neben der Stromproduktion kann der bifaciale Solarzaun zur Einfriedung von Grundstücken und Gebäuden verwendet werden.

Der bifaciale Solarzaun kann sowohl rund ums Eigenheim, im gewerblichen und industriellen Bereich sowie in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen. Er stellt damit im Bereich der Eigenstromerzeugung eine interessante Alternative, aber auch eine mögliche Ergänzung zu Aufdachanlagen, Solar-Carports etc. dar. Für die verschiedenen Anwendungbereiche wurden unterschiedliche Gestell- und Gründungsvarianten entwickelt: Es gibt eine speziell für den Endkundenbereich entwickelte hochwertige Vierkantversion, sowie eine auf Montage- und Materialeffizienz optimierte Version für die Landwirtschaft. Bei der Gründung ist eine Aufmauermontage, eine Montage mittels Beton Punktfundamenten oder eine Fundamentierung mit gerammten Stahlprofilen möglich. Je nach Anwendungsfall kann sowohl eine Variante mit einer Modulreihe (Höhe ca. 1,2-1,6 Meter) als auch eine Variante mit zwei Modulreihen (Höhe > 2 Meter) zum Einsatz kommen.

Der bifaciale Solarzaun überträgt die Vorteile des Next2Sun Agri-PV Konzeptes in den Bereich der Eigenerzeugung. Zum einen wird mit dem bifacialen Solarzaun durch die vertikale Aufständerung fast keine Fläche überbaut, zum anderen lässt sich durch die Auswahl und Kombination von geeigneten Zaunabschnitten ein auf den Eigenverbrauch optimiertes Erzeugungsprofil gestalten. So stellt der bifaciale Solarzaun eine interessante Alternative zur Aufdachanlage oder zum Beispiel zum Solar-Carport dar.

Im Allgemeinen sind Grundstückseinfriedungen bis zu einer gewissen Höhe typischerweise zwischen 1,6 bis 2 Meter genehmigungsfrei – je nach Bundesland und Kommune bzw. Gemeinde können die diesbezüglichen Regelungen aber divergieren. Es ist daher geboten beim zuständigen Bauamt eine Anfrage zu stellen.

Der Solarzaun wird typischerweise als sonstige bauliche Anlage angesehen und entsprechend gemäß § 48 Abs. 1 EEG vergütet (gleichzusetzen mit einer Freiflächenanlage).

Das Kabel wird, so weit möglich, im Profilinneren verlegt. Beim Premiumpfosten ist das Kabel im Inneren des Vierkant-Gestellpfosten noch besser geschützt, der Anteil freiliegender Kabel ist minimal. Als Option für mehr UV-Schutz und Witterungsbeständigkeit gibt es die Kabelschutzschläuche zum Überziehen.

Der Einsatz von Leistungsoptimierern wird nicht empfohlen. Laut Solaredge Simulationssoftware müsste man einen derart großen Optimierer wählen, der die Performance der Module – durch den unteren Leistungsbereich der Optimierer bedingt – um 10 – 15 % verringern würde.

Zu den Optimierern gibt es noch kein Standardprodukt, allerdings ist eine Halterung für Mikrowechselrichter unter dem unteren Modul in Arbeit. Das geht natürlich nur bei Pfosten mit Abstand zum Boden, wäre dann aber auch zur Montage der Optimierer geeignet.

Tore stehen bei uns nicht auf der Liste. Es gibt am Markt aber sicherlich Lösungen, die optisch zu unserem Vierkantpfosten passen.

Premiumpfosten gibt es momentan nur als Aufmauersystem. Betonieren ist als Sonderanfertigung auch möglich.

Die Angabe von > 90 % bezieht sich auf die Effizienz der Rückseite im Vergleich zur Vorderseite. Bei einer Ost-West Ausrichtung werden beide Seiten von der Morgen- und Abendsonne weitgehend symmetrisch beschienen, hinzu kommt noch einiges an indirekter Strahlung (Reflektion). Bei der Rückseite der Module beträgt die Ausbeute bei identischer Einstrahlung etwas mehr wie 90 % der Vorderseite, was an der technischen Ausgestaltung der Module liegt.

Ja, ein vertikaler Zaun mit Südausrichtung hat nur ca. 5 % geringeren Stromertrag als bei Ost-West Ausrichtung (sofern beide unverschattet sind).

Generell werden kristalline bifaciale Glas-Glas Module mit einem hohen Wirkungsgrad verwendet. Die Besonderheit von bifacialen Modulen besteht darin, dass diese auf beiden Seiten mit einer Glasoberfläche versehen sind, sodass beide Seiten Strom produzieren.
Derzeit werden typischerweise bifaciale nTyp Glas-Glas Module mit einer Leistung von ca. 400 Watt und einem Wirkungsgrad von etwa 20 % verwendet. Für das vertikale bifaciale Konzept der Next2Sun GmbH ist neben der Vorderseiten-Effizient die Bifacialität (Rückseiten-Effizienz) von entscheidender Bedeutung. Hier bieten die verwendeten nTyp Glas-Glas Module mit eine Rückseiten-Effizienz von mehr als 90 % der Vorderseite ein sehr gutes Niveau. Mit dem anstehenden Technologiewandel hin zu Heterojunction-Zellen sind weitere Verbesserungen bei der Effizienz und Bifacialität der Module zu erwarten.

Die senkrechten Modulreihen, beim Agri-PV System mit einem Reihenabstand von mindestens 8 Meter, ermöglichen nicht nur die Beweidung der gesamten Fläche, sondern auch die problemlose Bewirtschaftung mit Landmaschinen auf über 90 % der Fläche.
Gleichzeitig entstehen durch die Ausrichtung der Module nach „Ost-West“ im Tagesverlauf zwei Erzeugungsspitzen, am Morgen sowie am Abend. Diese komplementär zu konventionellen Süd ausgerichteten Anlagen fungierende Erzeugung, vermeidet eine Überlastung des Stromnetzes und trägt zu einer konstanten Grünstromversorgung im Tagesverlauf bei.

Die vertikale Anordnung führt dazu, dass sich Verschmutzung nur schwerlich ablagern kann und es bei Regen eine Selbstreinigungseffekt gibt – gegenüber einer konventionellen Anlage ist dies ein wichtiger Vorteil. Der Grad der Verschmutzung hängt natürlich wesentlich von Art und Umfang der Doppelnutzung ab. Bei der Grünlandnutzung gibt es bereits mehrjährige Erfahrungen, mit der Erkenntnis, dass keine Reinigung der Module notwendig ist.

Der bifaciale Solarzaun basiert auf der Technologie des Next2Sun-AgriPV-Systems und nutzt diese für den Bereich der Eigenerzeugung. Wo möglich und sinnvoll, kommen die gleichen Komponenten zum Einsatz, sodass in der Beschaffung erhebliche Synergien realisiert werden können und die Kosten für den Solarzaun dadurch geringer gehalten werden.

Mehr Ertrag bei gleicher Fläche

Stromertrag

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